Phantastische Objekte von Zartbitter bis Rabenschwarz

 

Meine künstlerische Kreativität begann bereits in meiner Kindheit.
Mich faszinierten schon immer mechanische Dinge, deren Funktionen ich dann, oft zum Leidwesen meiner Mutter,Günter Rauscher, Zeitungsausschnitt Meppen - zum Vergrößern bitte klicken.untersuchte und daraus mit anderen Gegenständen zusammen etwas Neues erschuf.  Eigentlich gab es fast nichts, dass mich nicht zu einem Bild, einer Collage oder Plastik inspirierte.
Im Schulfach „Malen“ wollten meine Lehrer allerdings meine Bilder nicht gerne. Statt der heilen Welt verarbeitete ich in meinen Bilder die erlebten Eindrücke, Ängste, Sehnsüchte. Fazit: schlechte Noten. Meinen Drang, mich in meinen Bildern und Objekten auszudrücken, beeinflusste das nicht.
Schließlich verkaufte ich mein erstes Kunstobjekt „Kriechende Hand" mit 14 Jahren: eine mechanische Symbiose aus Unterarmprothese und Spielzeugpanzer. Der Käufer war ein amputierter Kriegsveteran!
Irgendwann zwischen Geldverdienen und Familie begann ich vor allem Bilder in Öl zu malen. Die verkauften sich auch ganz gut aber es drängte und drängt mich weiterhin meinen künstlerischen Ausdruck im formenden – zusammenfügenden - körperlichen – dreidimensionalen zu finden.

Banner: Collage aus den "Phantastischen Objekten" des Künstlers Günter Rauscher, Berlin.